HOMEPAGE BMW GERMANY

Der BMW E9 ist die Coupé-Variante der Baureihe E3. Die Fahrzeuge wurden zwischen Dezember 1968 und Dezember 1975 im Lohnauftrag von BMW bei Karmann im Werk Rheine gebaut. Insgesamt entstanden 30.546 Wagen. Das Angebot umfasste ausschließlich Sechszylinder-Reihenmotoren mit einem Hubraum zwischen 2,5 und 3,2 Litern und einer Leistung von 150 bis 206 PS.
Der E9 ergänzte das ab 1965 gebaute BMW Coupé 2000 C/CA/CS der „Neuen Klasse“.
Nachfolger des E9 wurde 1976 die erste 6er Baureihe (E24).

Besonderer Dank geht an:
M.VOGT, D.JACHMANN, R.BECKER (KFZ Knebel GmbH), G.REISER, Ch.BIER, JESUS (Spain), Hr. Münch Fa. Seibert & Münch Waldesch, Frau Hue Fa. IOZ Mülheim-Kärlich
OHNE EUCH & EURE HILFE WÄRE DAS FZG. SO NICHT VERFÜGBAR!
Danke!

3.0CS 1972 (E9)
     
letzte Aktualisierung : Juni 2017

Ausblick:
- (Wieder)Inbetriebnahme der Klimaanlage (Einbau Kompressor, Umrüstung von Kältemittel R12a auf R134)
- Teppich Innenraum reinigen / Dachhimmel reinigen
- Ledersitze vo. u. hi überarbeiten lassen (Sattler)
- Glühbirnen gegen leistungsfähigere austauschen

- Überlegungen/Maßnahmen Diebstahschutz

Aktuelles:
- Innenausstattung Kofferaum, Werkzeugkasten, Teppich (06´17)
- Vergaserüberholung TÜV & Taxierung (05'17)
- Rost Karosserie-/Blecharbeiten (04'17)
- Motorschaden Pleuellager 5 Zyl. (11'2014 Fehlerdiagnose. 2015 SPAREN!, 2016 & 2017überholen) (Montage / Demontage) Erster Start

(Grob)Historie:
04'2014: Unterbrecherkontant defekt (Motor startet nicht mehr)
02' 2014
:Kupplungs-Geber-Zylinder undicht
2013: Zündspule & Vorwiderstand, Tür
2009:
2x Hinterachs-Topflager + Blinkerglas vorne erneuert
2008: Kühler undicht -> neu + Scheinwerfereinsätze erneuert
2006: Motorschaden: Pleuelabriss 3. Zyl -> Motorblock durchschlagen, Anbau Frontspoiler
2005: Mittlere Spurstange erneuert, 2x Fensterhebermotor erneuert
2004: Überholung des Drehstromgenerators (neue Schleifkohlen)
2003: Hinterachsgetriebe abgedichtet; Schaltgetriebe abgedichtet

Sonderausstattung: Ledergarnitur (dunkelblau), Nardi-Holzlenkrad, Sportfahrwerk, elektr. Fensterheber v.u.h., Klimaanlage, Radlaufblenden (Chrom), Frontspoiler, Alpina Alu-Felgen
Die ursprüngliche Produktion 11/72 der VIN 2231350 war mit einem Automatikgetriebe ausgestattet - dieses wurde dann in den 80ern gegen ein 4-Gang Schaltgetriebe ausgetauscht.


ÜBER MICH:
Technical Manager (Automotive)
WEBSITE: http://www.vogtthomas.de
EMAIL:
vogtthomas@t-online.de

WIE KAM ICH ZUM BMW 3.0CS?


Mit meinem Bruder Michael & einem per Kabel ferngesteuertem BMW 3.0CSL "Batmobil".
Na ja, wollte ihn schon damals haben :-)

Nach "einigen Jahren" & Suche bot sich eine Gelegenheit: Ein verkauf eines 72er 3.0CS in Wien/Österreich, Jahr 2002.
Ich überlegte nicht allzulange; klärte diverse Zollangelegenheiten; stattete der Bank einen Besuch ab;
entlockte der Bahn ein Ticket (one way) und fuhr mit einem Geldbeutel gefüllt mit € Scheinen und der Adresse im Gepäck nach Wien...
Schlafen konnte ich im Schlafwagen nicht; die Betten sind einfach zu kurz für 190cm... ich stand (sicherheitshalber mit Geldbeutel) auf und machte mich ab in den Speisewagen ;-)
Mittlerweile war es 2h in der Nacht, der Zug hielt "irgendwo" auf dem Weg & es stießen einige weitere Gäste hinzu.
Dann sah ich das jemand aus der Gruppe sein Instrument, eine damals neue digitale Hammond (Musik ist ein weiteres Hobby von mir), auf und zeigte sein können und verbreitete Gute Laune.
Es war kein geringerer als Michal M. Falkenstein von Hammond.de. Für mich eine schon jetzt interessante fahrt :-)
früh morgens angekommen wurde ich vom Verkäufer empfangen & ich konnte den Wagen das erste mal in Augenschein nehmen, eine Probefahrt halten, etwas handeln, bezahlen und los gehts!
So fuhr ich mit dem Wagen etliche Km & Stunden zurück nach Hause...

2017: Taxierung (Classic-Data)
Nach den doch umfangreichenden arbeiten 2014-2017 sowie einhergehenden Marktveränderungen habe ich nach 7 Jahren ein neues Wertgutachten erstellen lassen.
Gesamt-Note "3+"; Technik "2-" + Optik "3+". Es sind noch ein paar arbeiten an Lack / innenausstattung nötig um auf 2(-) zu gelangen.

2010: Taxierung (Oldietax)
In Bezug auf Versicherung/Leistung habe ich 2010 mal ein Wertgutachten (Kurzgutachten) erstellen lassen.
Ein wichtiger Punkt in Sachen Wert bei einem möglichen Versicherungsfall wie Diebstahl, Brand, Unfall,...
Es wäre durchaus ein "desaster" wenn man dann nur einen relativ niedrigen "Zeitwert" ersetzt bekommen würde.
Ergebnis zu diesem Zeitpunkt:
Gesamt-Note Technik "3" + Optik "3"

Artikel:
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BMW Scene 05/2002 Seite 1 BMW Scene 05/2002 Seite 2 BMW Scene 05/2002 Seite 3 BMW Scene 05/2002 Seite 4
Quelle: BMW Scene 05/2002


Artikel USA LITERATUR


Technische Daten:


Karosserie:
4-sitziges Coupé
L x B x H in mm: 4660 x 1670 x 1370
Radstand in mm: 2625
Spurweite v/h in mm: 1446/1402 (1415 ab Febr. 72)
Kofferraum: 450l
Leergewicht kg: 1400
Zul. Gesamtgewicht kg: 1750


Motor (M30), Antrieb und Fahrleistungen:

6-Zylinder, Reihenmotor
Hubraum ccm: 2985
Bohrung x Hub mm: 89 x 80
Verdichtung: 9,0:1

Gemischaufbereitung: 2 Zenith 35/40 INAT-Fallstrom-Registervergaser
Motorleistung: 180 PS bei 6000 min-1
Motordrehmoment: 260 Nm bei 3700 min-1
6000 min-1
max. konstant; 6500 min-1 max. kurzzeitig

Getriebe 4 Gang Getriebe (I. 3,855, II. 2,203, III. 1,402, IV. 1,0) oder 3-Gang-Automatik (ZF/Borg Warner)
Hinterachsübersetzung: 3,45:1
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,2 sec
Höchstgeschwindigkeit: 213 km/h
Normverbrauch: 10,6/100km (Praxis durchschnittlich 15l/100km)
Tankinhalt: 70 Liter (davon 8l Reserve)
Fahrwerk: Einzelradaufhängung, McPherson Stoßdämpfer, Schraubenfedern, Stabilisatoren

Bremsen: 2-Kreis Servo-Bremsanlage mit Scheibenbremsen (275mm) v/h, innenbelüftet
Bereifung: 205/70 VR14 auf 6J 14 H2 Leichtmetallfelgen
Lenkung: ZF-Kugelmutter Servolenkung, Übersetzung 18,05:1

Serienausstattung:
Startautomatik (beim Start vorher 1x Fahrpedal komplett durchtreten!)
elektrische Fensterheber hinten (vorne gegen Aufpreis)
zus. Austellfenster vorne, stufenlos betätigt
heizbare Heckscheibe
Scheibenwaschautomatik mit Intervallschaltung und 2 Wischergeschwindigkeiten
H4-Halogenscheinwerfer
Nebelschlußleuchte
Kopfstützen
Warnblinkanlage

Grundpreis:
26.975 DM (1971) - 35.900 DM (1975)

28.416 DM
Automatik (1971) - 37.480 DM Automatik (1975)

HANDBUCH(englisch):


(doppelklick öffnet das Handbuch)


PRODUKTIONSHISTORIE:

Alle Entwicklungscodes E9

Produktionsmengen / VIN

September 1968: Einführung der Serie E9 mit dem Modell 2800CS
März 1971: Modell 3.0 CS ersetzt das Modell 2800CS, stärkerer Motor mit 180 PS und vier Scheibenbremsen
Mai 1971: Einführung des 3.0CSL als Vergaser-Version mit geänderten Armaturen, Plexiglas-Scheiben, härterer Abstimmung und Sportsitzen
September 1971: 3.0CSi mit Bosch-Benzineinspritzung angekündigt, 200 PS und längere Übersetzung
August 1972: 3.0CSL mit 3003ccm-Motor statt 2985ccm-Motor sowie Benzineinspritzung
August 1973: 3.0CSL mit 3153ccm-Motor eingeführt ("Batmobile")
Mai 1974: CS und CSi werden mit Alpina-Felgen ausgeliefert und sind etwas weicher abgestimmt und haben geänderte Sitze
Juni 1974: Einführung des 2.5CS als Reaktion auf die Ölkrise
Dezember 1975: Produktionsende des CS Coupe E9

Der BMW E9 ist die Coupé-Variante der Baureihe E3.
Die Fahrzeuge wurden zwischen Dezember 1968 und Dezember 1975 im Lohnauftrag von BMW bei Karmann in Osnabrück gebaut.
Insgesamt entstanden 30.546 Exemplare.
Das Angebot umfasste ausschließlich Sechszylindermotoren mit einem Hubraum zwischen 2,5 und 3,2 Litern, die Motorleistung reicht von 150 bis 206 PS.
Modellgeschichte [Bearbeiten]Von 1968 bis April 1971 war ausschließlich der 2800 CS mit 2,8-l-Vergasermotor mit 170 PS verfügbar.
Insgesamt entstanden 9.399 Exemplare des 2800 CS. Im April 1971 wurde dieses Modell durch den 3.0 CS (ebenfalls mit Vergasermotor, 180 PS) ersetzt,
der bis zum Produktionsstopp im Dezember 1975 10.898 mal gebaut wurde. Beide Fahrzeuge waren ebenfalls mit Automatikgetriebe lieferbar (interne Bezeichnung 2800 CSA bzw. 3.0 CSA).
Wenig später entstanden die ersten 3.0 CSL-Leichtbau-Coupés in Zusammenarbeit mit Alpina als Homologationserie für den Tourenwagensport, wo BMW damals mit den BMW 02 sehr erfolgreich war.
Diese Wagen erfuhren gegenüber dem 3.0 CS keine Leistungssteigerung, wogen dank konsequenter Gewichtssparmaßnahmen leer jedoch nur 1.165 kg
und beschleunigten damit in 7,4 Sekunden auf 100 km/h. Von diesen Fahrzeugen wurden nur 169 Exemplare gebaut.
Im Herbst 1971 wurde als weitere Modellvariante der 3.0 CSi mit Bosch D-Jetronic Benzineinspritzung eingeführt, der ansonsten baugleich mit dem 3.0 CS ist.
Dieses Modell hat 200 PS, beschleunigt in 7,7 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.
Bis zum Produktionsstopp im November 1975 entstanden 8.144 Fahrzeuge.
Ab August 1972 wurde die D-Jetronic-Einspritzung auch im 3.0 CSL verbaut.
Trotz gegenüber dem 3.0 CSi leicht erhöhtem Hubraum (3.003 statt 2.995 cm³) leisten diese Fahrzeuge ebenfalls 200 PS
und erreichen 220 km/h, beschleunigen jedoch in nur 6,9 Sekunden von 0-100 km/h.
Von diesem zweiten Produktionslauf des BMW 3.0 CSL entstanden bis August 1973 insgesamt 939 Exemplare, davon 500 mit Rechtslenkung.
Die dritte und letzte Ausbaustufe des 3.0 CSL (Juli 1973 bis November 1975) schöpfte 206 PS aus 3.153 cm³.
Ihren Spitznamen "Batmobile" verdanken sie einem umfangreichen Aerodynamikpaket, insbesondere dem riesigen Heckflügel, der mangels Straßenzulassung im Kofferraum des Fahrzeugs verstaut ausgeliefert wurde.
Der BMW 3.0 CSL gilt als erstes Produkt der späteren BMW Motorsport GmbH, damals noch eine Abteilung von BMW, und kann somit als der allererste "M"-BMW bezeichnet werden.
Der Wagen trug auch bereits die Farben der späteren M-GmbH.

Die Rennversion des E9-CSL leistete 1974 durch Hubraumerhöhung auf 3498 ccm und einen Vierventilzylinderkopf 440 PS bei 8500 U/min,
beschleunigt in 4,0 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h.
Die Version für die Rennsaison 1976 erzielte dann mittels Vierventiltechnik und Turboaufladung eine Motorleistung,
wie sie vorher nur vom Porsche 917 turbo erreicht worden war und die mit Beginn der Turbo-Ära erst allmählich in der Formel-1 Einzug halten sollte: 800 PS.
Durch das dabei entstehende enorme Drehmoment war die Belastungsgrenze des Getrag-Fünfganggetriebes erreicht,
auch konnte die Leistung kaum mehr auf den Boden gebracht werden: 0-100 km/h in 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 308 km/h.
Mit solcher Motorleistung war die Höchstgeschwindigkeit mangels eines geeignet angepassten Sechsganggetriebes drehzahl- und nicht fahrwiderstandslimitiert:
Vollgaspassagen auf langen Geraden hätten den Motor des Renn-CSL mit Überdrehzahl zerstört.
Dem schwedischen Rennfahrer Ronnie Peterson (1944-1978) sollen bei einem Tempo von über 250 km/h beim Beschleunigen noch die Räder durchgegangen sein,
weshalb auch ein Reifensatz nur 64 km lang hielt.

Nur 844mal gebaut wurde das Modell 2.5 CS im Zeitraum von 1974 bis 1975.
Der 150 PS starke Zweieinhalbliter war das Einstiegsmodell und äußerlich nur an den fehlenden Stoßstangenhörnern hinten sowie dem Schriftzug
von den großen Dreilitermodellen zu unterscheiden. Doch auch der kleine Sechszylinder war sportlich zu fahren:
In 9,9 Sekunden beschleunigt das Fahrzeug mit Schaltgetriebe auf 100 km/h, erst bei prestigeträchtigen 200 km/h war die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Mit dem Erscheinen der ersten 6er Reihe von BMW (Baureihe E24) im Jahr 1976 war den CSL-Rennsportwagen zwar die Werksunterstützung entzogen worden.
Und wenn auch das relativ schwere Nachfolgemodell sehr erfolgreich war, so stellten doch die CSL-Erfolge privater Teams das Licht des 6ers anfangs massiv in den Schatten,
als Alpina mit Dieter Quester 1977 den Europameistertitel holte. Selbst 1978 gab sich der E9 noch immer nicht geschlagen, als Umberto Grano in einem Luigi-CSL die Meisterschaft gewann.

Die E9-CSL Coupes gab es u.a. auch in getunten Varianten von GS-Tuning (230 PS Vergaser),
Alpina (250 PS Einspritzung), Koepchen (260 PS Vergaser) und Schnitzer (290 PS Einspritzung). Siehe Auto Motor und Sport Heft 24, 25 Nov. 1972.

Der E9 ersetzte das bis 1969 gebaute Coupé 2000 C/2000 CS der „Neuen Klasse“. Nachfolger des E9 war das 6er-Coupé der Baureihe E24.


VIDEOS:

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Sound im Leerlauf (vor Ventileinstellung) Motorlauf ohne Ventildeckel
(Ventilspieleinstellung, 2014)

Erster Motorstart nach Motorreparatur 2014-2017
Die erste Ausfahrt nach Motorreparatur 2014-2017


Youtube / externe Videos:

1972 BMW 3.0 CS Coupe Is A Stylish Member Of The Family
Tom McComas Senior is a simple man with only a few indulgences: family, friends, and BMWs. Several months ago we profiled him and his son around a very special R60 motorcycle that has been passed down from when he bought it new to his son Tom Jr., Hollywood Stuntman, who rides it around the streets of Los Angeles to this day.

Die BMW-Coupes der 60er und 70er Jahre
Vom 2000 CS bis zur Rennversion des 3.0 CSL - Motorvision stellt die faszinierenden BMW-Coupes der 60er und 70er Jahre vor.

Alpina BMW CS vs. AMG Mercedes SLC
Motorvision vergleicht die hausgetunten Sportcoupe-Klassiker der 70er Jahre.

BMW E9 Cabrio (unikat)
BMW 3,0 CSI Cabrio (E9) Convertible von J. Dreschel.

BMW CSI Hot Babe Action
A sunny day, a beautiful 3.0 CSI and a hot babe.

3x BMW 3.0 CSL BatMobile Loud Sounds - Flyby's, Startup's, Revs and More!!
During the AVD oldtimer GP, tomedelic1 records some fantastic classic cars. This 3.0CSL with 326HP and weighing only 1160KG this classic 1973 car is still very fast on the nurburgring. The sound of this car is absolutely briljant.

BMW CSL Race Car startup!
I film a fantastic CSL Race Car at Road Atlanta during the 2009 Petit Le Mans Racing Weekend. It starts up and idles, leaving a great sound!.

BMW M30 3.0 CS Special 330hp run
Quick run to 7250rpm near end of vid.

BMW 3.0 CS 1972 (E9) - Funktionstest Reibekupplung (Lüfterrad)
functional test of the cooling fan clutch (mech)

BMW 3.0 CS 1972 (E9) - Ventilspiel zu groß (Geräusche bei Motorlauf)
Valveplay too big -> noisy engine run

 


BMW ART-CARS:
http://www.bmw-art-cars.de

#01 + #02

1975 wurde erstmals ein BMW in ein rollendes Kunstwerk verwandelt.
Auf Anregung des französischen Auktionators und Rennfahrers Hervé Poulain kreierte Alexander Calder das erste BMW Art Car.
Für die Bemalung verwendete der amerikanische Künstler ausschließlich Primärfarben, die er großflächig und mit geschwungenen Linien auf dem Lack des BMW 3.0 CSL verteilte.
Die wechselnde Farbgebung der einzelnen Elemente und Formen verstärkt den Eindruck der Bewegung innerhalb des Gesamtbildes.
Ein Auto als Kunstwerk, schon das allein sorgte damals für Furore.
Sensationell war allerdings, dass der bemalte BMW auch noch beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start ging und dort seine 480 PS auf den Asphalt brachte.
Das erste BMW Art Car ist zugleich eines der letzten Kunstwerke des Künstlers – Calder starb noch im selben Jahr, in dem sein Kunstwerk der Welt präsentiert wurde.

Mit über 300 km/h jagte der BMW 3.0 CSL 1976 beim Rennen von Le Mans über den Asphalt.
Eigentlich nichts Ungewöhnliches für einen BMW-Rennwagen. Ungewöhnlich war allerdings, dass hier ein Kunstwerk seine Runden zog. Und zwar ein Art Car, gestaltet von Frank Stella.
Die Erwartungen an das zweite Art Car waren enorm, denn die Kunstszene zeigte sich noch immer fasziniert vom ersten bemalten BMW.
Erwartungen, die erfüllt wurden: Stella entwarf für die Karosserie ein schwarz-weißes Quadratraster, das einem überdimensionalen Millimeterpapier ähnelt.
Schnittmarkierungen, die quer über die Karosserie laufen, verstärken die geometrische Optik des Wagens.
„Mein Design ist wie eine Blaupause, die auf die Karosserie übertragen wurde“– sagte der 1936 geborene Künstler Frank Stella über sein High-Speed-Kunstwerk.


BMW CS-RACING:

Die Rennversion des E9-CSL leistete 1974 durch Hubraumerhöhung auf 3498 ccm und einen Vierventilzylinderkopf 440 PS bei 8500 U/min,
beschleunigt in 4,0 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h.
Die Version für die Rennsaison 1976 erzielte dann mittels Vierventiltechnik und Turboaufladung eine Motorleistung,
wie sie vorher nur vom Porsche 917 turbo erreicht worden war und die mit Beginn der Turbo-Ära erst allmählich in der Formel-1 Einzug halten sollte: 800 PS.
Durch das dabei entstehende enorme Drehmoment war die Belastungsgrenze des Getrag-Fünfganggetriebes erreicht,
auch konnte die Leistung kaum mehr auf den Boden gebracht werden: 0-100 km/h in 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 308 km/h.
Mit solcher Motorleistung war die Höchstgeschwindigkeit mangels eines geeignet angepassten Sechsganggetriebes drehzahl- und nicht fahrwiderstandslimitiert:
Vollgaspassagen auf langen Geraden hätten den Motor des Renn-CSL mit Überdrehzahl zerstört.
Dem schwedischen Rennfahrer Ronnie Peterson (1944-1978) sollen bei einem Tempo von über 250 km/h beim Beschleunigen noch die Räder durchgegangen sein,
weshalb auch ein Reifensatz nur 64 km lang hielt.


ERSATZTEILE:

Christoph Bier, Bonn
http://www.cs-werk.de/
Nachgefertigte Teile / Innenausstattung nach Schablonen / orig-Maßen

WALLOTH & NESCH
Tel: 0049-2932-700020 Im Ohl 69 D - 59757 Amsberg

Stefan Ries UG (haftungsbeschränkt)
Zur Silberhecke 2 63856 Bessenbach
www.bmw-oldtimerteile.de

BMW CLASSIC TEILE-SHOP

 


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Production & VIN Numbers

TECHNICAL INFORMATION

GENERAL e9 INFO

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Fotostrecke 3.0 CSi (1973)
Mit freundlicher Genehmigung von "Princess"